Open Source CMS - versteckte Kosten

Für viele Unternehmen ist eine Open Source CMS Lösung auf den ersten Blick eine gute und günstige Alternative zu einem kostenpflichtigen CMS. Bei einer ersten oberflächigen Betrachtung erfüllt eine Open Source Lösung alle gewünschten Anforderungen.

Was kostet die Integration und Bereitstellung einer Webseite auf einem Open-Source-CMS?

Auf den ersten Blick nicht viel. Wie für jedes CMS müssen Sie Ihre eigenen Templates designen und Ihre Webseite mit Daten füllen. Doch sobald sie mehr als einfaches Content Management benötigen, entstehen zusätzliche unvorhergesehene Kosten.

Auch im Open Source Bereich stehen viele Module und Plugins zu Verfügung. Diese wurden jedoch oft individuell programmiert und unterliegen keinen Qualitätsrichtlinien. Der große Kostenfaktor dabei: Egal, welche Plugins oder Module Sie einkaufen, Sie werden immer den Code selbst ändern und Anpassungen vornehmen müssen.


Versteckte Kosten

Technologie

Die Code-Basis von Open Source Systemen und deren Plugins kann niemals mit einer Microsoft basierten Technologie verglichen werden. Die meisten Open Source Systeme basieren auf einer alten Architektur (PHP4, keine Objektorientierung, keine ordnungsgemäße Fehlerbehandlung, direkter Zugriff auf die Datenbank, etc.).

Anpassungen

Eine Veränderung in diesen Systemen bedeutet oft einen großen Eingriff und damit hohe Kosten. Bei jeder Anpassung können zahlreiche Bugs auftreten und es werden zusätzliche kostenpflichtige externe Ressourcen benötigt.  Bei der Integration von neuen Modulen und Erweiterungen erhalten Sie bei Open Source Lösungen keinen Helpdesk, Support oder eine Garantie vom Hersteller.

Implementierung

Open Source Systeme beinhalten  bei der Erstinstallation oft viel zu überladene Tools und Einstellungen die den Nutzer völlig überfordern. Eine einfache und intuitive Bedienung ist ohne entsprechendes Know-how nicht möglich. Hier müssen alle Nutzer des Systems von externen Dienstleistern geschult werden. Standards und Qualitätsrichtlinien für die Schulungen sucht man allerdings vergebens. Die Schulungen sind sehr teuer, da sich deren Anbieter auch über die Schulungsgebühren finanzieren müssen. Womit der versteckte Kostenberg von Open Source CMS Systemen weiter steigt.

Die Kosten für ein Open Source CMS können so schnell von ein paar hundert Euro, für Installation und Hosting, für eine kleine Open-Source-Lösung bis zu mehreren hunderttausend Euro, für spezielle Anpassungen, um spezielle Lösungen zu bieten, liegen. Bei der Wahl des richtigen CMS ist also auf eine möglichst große Kostentransparenz und mögliche versteckte Kosten zu achten.


contentXXL – offene Kostenstruktur

CMS Systeme vom Hersteller haben auf den ersten Blick in der Anfangsphase höhere Initialisierungskosten. Diese amortisieren sich jedoch nach einer kurzen Zeitspanne durch Kosten-Einsparungen gegenüber Open Source Systemen:

  • in Schulungen             
  • zusätzlichen System Anpassungen
  • Entwicklung zusätzlicher Erweiterungen
  • Entwicklung zusätzlicher Schnittstellen
  • Risikozuschläge
  • Garantieverluste
  • uvm.

 


 

 
 
 
 

 

 

 

Abb.: Total Cost of Ownership (TCO)

 

contentXXL Vorteile gegenüber Open Source Lösungen
 

  • Software Gewährleistung
  • Niedrigere Schulungskosten
  • Weniger Anpassung und damit weniger Entwicklungsleistung, da bereits von Haus aus im System alle wichtigen Bausteine und Werkzeuge enthalten sind
  • Das CMS arbeitet mehr für den Anwender
  • Eigenes Support Portal mit eigenen Entwicklungsleistungen und damit mehr Sicherheit und Kostenersparnis, da auf Updates und Neuerungen zugegriffen werden kann
  • Eigener Helpdesk
  • Persönliche Betreuung durch Hersteller
  • Professional Service – Produktnahe Dienstleistungen wie SEO, SMM, Mobile, Online Marketing, Projektmanagement direkt vom Hersteller
  • Nachhaltige Entwicklung sichert zukünftige Marktentwicklungen
  • Produktideen und -verbesserungen der Partner und Kunden fließen in die Entwicklung mit ein – somit profitieren alle Anwender
  • Mehrsprachigkeit

 

Fazit

Für kleine Anwendungen ist eine Open Source Lösung eine mögliche Wahl. Größere, umfangreiche und sicherheitsrelevante Projekte von großer Nachhaltigkeit erfordern aber spezielle Lösungen, die mit einem Open-Source-CMS nicht, oder nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand realisiert werden können.

Die Wahl des richtigen CMS ist nichts, was Sie „zwischen Tür und Angel“ entscheiden sollten. Die genaue Definition Ihrer Ziele, angemessene finanzielle Mittel, die bewusste Auswahl des Produktes und des Partners sind Grundvoraussetzungen für die richtige Wahl. Das ist die Basis für den Erfolg und die Nachhaltigkeit ihres Webprojektes.

 

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