DLR nutzt contentXXL CMS zur Webberichterstattung über Columbus und ISS

Das DLR ist Betreiber einer zweisprachigen Internetseite (www.dlr.de/iss), auf der Besucher Informationen über die ISS, die Astrolab-Mission und das ESA-Raumlabor Columbus erhalten. Basis der DLR ISS Webseite ist das Business Content Management System (CMS) contentXXL, das auch für das DLR Hauptportal (www.dlr.de) und über 40 Instituts- und Projektportale genutzt wird.

Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrtagentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig.

             

Luft- und Raumfahrt tragen maßgeblich zur Gestaltung unserer Lebensbedingungen bei. Der Luftverkehr sichert unsere globale Mobilität, Satelliten ermöglichen eine weltweite Kommunikation. Die Fernerkundung liefert wichtige Daten über unsere Umwelt und die Erforschung des Weltraums bringt neue Erkenntnisse über Ursprung und Entwicklung des Sonnensystems, der Planeten und damit des Lebens. Darüber hinaus profitieren wichtige andere Industriezweige von Innovationen aus Luft- und Raumfahrt, von der Werkstoff-Technologie über neue medizintechnische Verfahren bis zu Software-Entwicklungen.

        

Die Mission des DLR umfasst somit

  • die Erforschung von Erde und Sonnensystem,
  • die Forschung für den Erhalt der Umwelt,
  • die Entwicklung umweltverträglicher Technologien zur Steigerung der Mobilität sowie für Kommunikation und Sicherheit.


Das Forschungsportfolio des DLR reicht von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung von innovativen Anwendungen und Produkten von morgen. So trägt das im DLR gewonnene wissenschaftliche und technische Know-how zur Stärkung des Industrie- und Technologiestandortes Deutschland bei. Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister auch für Kunden und Partner. Darüber hinaus fördert das DLR den wissenschaftlichen Nachwuchs, betreibt kompetente Politikberatung und ist eine treibende Kraft in den Regionen seiner Standorte.

     

Das DLR beschäftigt circa 6500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, es unterhält 29 Institute bzw. Test- und Betriebseinrichtungen und ist an 13 Standorten vertreten: Köln (Sitz des Vorstandes), Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Göttingen, Hamburg, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Stuttgart, Trauen und Weilheim. Das DLR unterhält Büros in Brüssel, Paris und Washington D.C.

          

Der Etat des DLR für die eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie für Betriebsaufgaben beträgt circa 570 Millionen Euro; davon sind etwa die Hälfte im Wettbewerb erworbene Drittmittel. Das vom DLR verwaltete deutsche Raumfahrtbudget beträgt insgesamt circa 920 Millionen Euro. Davon werden 65 Prozent für den deutschen Beitrag zur Finanzierung der Europäischen Weltraumorganisation ESA verwendet, 21 Prozent für das Deutsche Raumfahrtprogramm und 14 Prozent wiederum für Forschung und Entwicklung im Geschäftsfeld Raumfahrt des DLR. Die vorgenannten Zahlen beruhen auf dem Geschäftsjahr 2008.

Letzte Woche endete im All die Mission STS-122, bei derdas ESA-Raumlabor Columbus an die Internationale Raumstation ISS angedockt und in Betrieb genommen wurde. Kontrolliert und betrieben wird das Raumlabor vom europäischen Columbus-Kontrollzentrum – Teil des deutschen Raumfahrtkontrollzentrums innerhalb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Das DLR ist auch Betreiber einer zweisprachigen Internetseite (www.dlr.de/iss), auf der Besucher Informationen über die ISS, die Astrolab-Mission und Columbus erhalten. Basis der DLR ISS Webseite ist das Business Content Management System (CMS) contentXXL, das auch für das DLR Hauptportal (www.dlr.de) und über 40Instituts- und Projektportale genutzt wird.

         

Der Start der Atlantis am 07. Februar 2008 war mustergültig – endlich. Wochenlang bereiteten sich die Verantwortlichen des Columbus-Projekts, vorne weg Astronaut Hans Schlegel, auf diesen Tag vor. Mittlerweile ist Columbus schon Teil der ISS und sichert dort Europas ständige Präsenz. Um die interessierte Öffentlichkeit regelmäßig mit aktuellen Informationen zu versorgen, betreibt das DLR ein ISS-Projektportal, in dem Neuigkeiten, Hintergrundinformationen und Interviews via Video- und Audiocasts über die ISS und Columbus publiziert werden. Das ISS-Projektportal ist eines von über 40 Instituts- und Projektportalen des DLR, die zusammen mit dem DLR-Hauptportal ein System von verknüpften Webseiten bilden.

                  

Basis dieses Portalsystems ist das auf Microsoft .NET basierende CMS contentXXL. Es ist aufgrund seiner besonderen Fähigkeit, logische Beziehungen zwischen einzelnen Inhaltsobjekten herzustellen, prädestiniert für den Betrieb eines so komplexen Portalsystems. contentXXL ermöglicht ein vernetztes Arbeiten, indem artverwandte redaktionelle Inhalte auch über verschiedene Portale hinweg in Beziehung zueinander gesetzt und portalübergreifend veröffentlicht werden (Content-Sharing). So sind Redakteure des ISS-Projektportals zum Beispiel in der Lage, spezifische Artikel auch auf Seiten des Hauptportals zu veröffentlichen. Alle Mitarbeiterkontakte werden ebenfalls zentral gepflegt und verwaltet und je nach Bedarf auf den einzelnen Themenseiten und/oder dem Hauptportal veröffentlicht oder mit Inhalten verknüpft. Dies spart Zeit und Kosten bei der Pflege und garantiert einen aktuellen und konsistenten Datenbestand. Trotz der vielen Portale und Unterportale ist die strikte Einhaltung des DLR Corporate Designs durch die Verwendung eines Musterportals gewährleistet. Diese zentrale Vorlage stellt für alle einzelnen Portale die Templates zur Verfügung und garantiert so das einheitliche Aussehen aller Webseiten (Template-Shareing).

               

Die Mission STS-122 war nach zwölf Tagen beendet. Für das DLR mit dem Columbus-Kontrollzentrum hat die Arbeit beispielsweise in Bezug auf die permanente Informationsversorgung im Internet erst begonnen. Das erste europäische Raumlabor Columbus soll zehn Jahre im All arbeiten. In dieser Zeit müssen enorm viele aktuelle Informationen rund um die Mission aufbereitet, publiziert und via Newsletter und RSS-Feed an die Leser verteilt werden. Fakten, Hintergründe, Interviews, Pressemeldungen, Videos werden ins ISS-Portal gestellt, miteinander verknüpft und nach Bedarf an den verschiedensten Stellen veröffentlicht. Das contentXXL CMS wird dabei seine Vorzüge voll ausspielen können.

               

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