Das Familienunternehmen aus Schwaben gehört mit Erfindungen wie dem „Fischer-Dübel“ und der Spielzeugmarke „fischertechnik“ zu den bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen in Deutschland. Hinter dem Namen „fischer“ steht ein weltweit tätiger Konzern mit 3.800 Mitarbeiten und 545 Millionen Euro Umsatz in 2007. Von dem Ziel getrieben, ein flexibles, schlankes und möglichst verschwendungs- freies Unternehmen zu sein, soll in den kommenden Jahren auch das weltweite System von Internetseiten optisch und technisch optimiert und vereinheitlicht werden.
fischer wählte dazu das vollständig auf Microsoft .NET basierende Content Management System contentXXL, dass aufgrund verschiedener Features für ein solches Großprojekt prädestiniert ist. Außerdem passt es aufgrund seiner technologischen Basis .NET ideal in die Microsoft geprägte IT-Landschaft von fischer.
Aus dem Waldachtal in die Welt
Nachdem man im ersten Quartal 2008 die Hauptseite der Unternehmensgruppe fischer sowie der größten Sparte fischer Befestigungssysteme mit contentXXL relauncht hat, werden von nun an sukzessive sämtliche 28 Landesgesellschaften auf das CMS portiert. Dabei nutzt man zunächst Inhalte von der deutsch/englischen Hauptseite, die übersetzt und landesspezifisch angepasst werden. Zusätzlich hat jede Landesgesellschaft aber die Möglichkeit, eigene Inhalte einzubringen. Dadurch, dass die Inhalte sämtlicher Sprachversionen auf einer einzigen Plattform und Datenbank geführt werden, ist der Austausch und die Mehrfachnutzung von Daten (content sharing) einfach.
Bei der Auswahl der weiteren Landesgesellschaften wird das Konzept der gemeinsamen Nutzung von Informationen noch deutlicher. Es werden zunächst diejenigen Sprachversionenaufgesetzt, die in mehreren Ländern genutzt werden können. Die Seite der französischen Landesgesellschaft kann fast auf Knopfdruck auch in Belgien genutzt werden, die spanische auch in Argentinien, die portugiesische auch in Brasilien.
Im Folgenden werden die Webseiten der drei anderen Unternehmensbereiche (fischertechnik, automotive systems und fischer Prozessberatung) in das CMS überführt. Hierbei stellt das Projekt fischertechnik mit einem Shop-System und vielen interaktiven Funktionalitäten eine besondere Herausforderung für das Team um Stefan Barth dar. Dieser realisiert zusammen mit seinem Kollegen Michael Müller – zuständig für die technische Entwicklung und Anwendungsprogrammierung – und den Landesgesellschaften vor Ort sämtliche Projekte ohne fremde Hilfe.